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Gewerbe

Der Sommerstrom Ihres Dachs heizt Ihren Betrieb.

Der GreenHeater speichert den Überschuss Ihrer Photovoltaikanlage über Monate und heizt damit im Winter. Für Bestandsgebäude und für den Neubau, mit oder neben der bestehenden Heizung.

Was das für Ihr Objekt bedeutet, hängt an Wärmebedarf, Dachfläche und Einbausituation. Wir nehmen die Zahlen auf, rechnen die Auslegung und legen Ihnen ein fundiertes Angebot vor.

Keine Anschlusserweiterung

Geladen wird über den Sommer, nicht in Spitzen. Der Stromanschluss muss dafür nicht erweitert werden — der Leistungspreis bleibt, wie er ist.

Ohne laufende Energiekosten

Die Wärme kommt aus eigenem Strom. Das macht Sie unabhängiger vom Preiskampf und bringt eine deutliche Ersparnis.

Emissionsfrei im Betrieb

Kein Brennstoff, keine Emissionen — nachweisbar für Ihre Berichte.

Wartungsarm

Einfacher Aufbau, minimale Betriebs- und Wartungskosten.

Bestand oder Neubau?

Bestehende Halle mit Ziegelwänden: vorn links die Speichereinheit aus Stahl, Vakuumleitung und Kabelkanal führen unter der Decke entlang; hinten der gemauerte Heizraum mit offener Tür, darin der alte Kessel.
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Bestand

Die bestehende Heizung bleibt. Und man kann Einheit für Einheit ergänzen oder kalte Stellen zielgenau angehen.

Aufnahme des Ist-Zustands vor Ort

Einbindung in die vorhandene Wärmeverteilung

Stellfläche zentral im Grundriss, für ideale Wärmeverteilung

Umstellung in Abschnitten möglich

Keine Erweiterung des Netzanschlusses, kein neuer Leistungspeak

Neue Produktionshalle von oben: Die Speichereinheit steht frei in der Halle, Vakuumleitung und Kabelkanal kommen von oben.
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Neubau

Von Anfang an mitgeplant: Wandflächen, Stellplatz und Dachbelegung passen zusammen. Wir legen die Anlage so aus, dass das Gebäude ohne Heizungsanschluss auskommt.

Abstimmung mit Architekten und Fachplanern

Wandflächen und Dachbelegung aus einer Auslegung

Kein Heizraum, kein Schornstein, kein Brennstofflager

Nachweise gemeinsam mit Ihrer Planung

XL- und S-Einheiten kombinierbar — je nach Nutzung der Bereiche

Anschlussleistung

Der Hebel, der selten auf der Rechnung steht.

Gewerbliche Stromtarife haben zwei Komponenten: einen Arbeitspreis für die bezogene Energie und einen Leistungspreis für die höchste gemessene Leistung. Maßgeblich ist dafür in der Regel ein einzelnes Viertelstundenfenster im Jahr. Wird es einmal überschritten, gilt der höhere Leistungspreis für den gesamten Abrechnungszeitraum.

Genau hier unterscheidet sich ein Speicher von einer Wärmepumpe: Der GreenHeater lädt dann, wenn Überschuss anliegt. Über den Sommer in Teillast, planbar und abregelbar. Er erzeugt keinen neuen Lastspitzenwert und braucht deshalb keine Erweiterung des Netzanschlusses. Das erspart nicht nur Kosten, sondern auch das Genehmigungsverfahren beim Netzbetreiber, das erfahrungsgemäß Jahre dauern kann.

Erweiterung des Netzanschlussesnicht erforderlich
Neuer Leistungspeak durch die Heizungkeiner
Ladeleistungje nach Auslegung bis zu 27 kW je XL-Einheit, bis zu 6 kW je S-Einheit
Abregelbarkeit beim Ladenstufenlos

Wie stark dieser Effekt bei Ihnen wirkt, hängt an Ihrem Tarif und Ihrem Lastgang. Wir schreiben ihn nicht pauschal in ein Angebot, sondern bewerten jeden Fall einzeln.

Lastgang über einen Tag — Beispiel Gewerbehalle

Gerechnet, nicht gemessen: durchschnittlicher Septembertag, Stundenwerte. Der GreenHeater lädt nur, was die PV-Anlage über den Verbrauch hinaus erzeugt.

Verbrauch des Betriebs Erzeugung der PV-Anlage Ladeleistung GreenHeater Netzbezug, mit und ohne GreenHeater gleich
200 kW 100 kW 0
0 Uhr6 Uhr12 Uhr18 Uhr24 Uhr

Ergebnis: Der Netzbezug steigt durch das Laden in keiner Stunde. Der Betrieb braucht höchstens 39 kW, der GreenHeater nimmt bis zu 137 kW Überschuss auf, der sonst eingespeist würde.

  • Gewerbehalle aus dem Beispiel unten: Tagbetrieb (Standardlastprofil G1), 135.000 kWh Stromverbrauch im Jahr, PV-Anlage 400 kWp, 14 GreenHeater XL.
  • PV-Ertrag als Monatsmittel für September am Standort Weißwasser, kein besonders sonniger Tag.
  • Annahme: Die Ladung folgt dem Überschuss ohne Verzögerung. Wir können auf Basis Ihrer realen Lastgänge Ihnen das System auch auf Viertelstundenbasis genau simulieren.
Spitzenlast im Winter

Wärmepumpe hebt die Spitze. Der GreenHeater nicht.

Eine Wärmepumpe holt ihren Strom dann aus dem Netz, wenn es kalt ist — an denselben Wintertagen, an denen der Betrieb ohnehin am meisten bezieht. Ihre Leistung kommt auf die Jahresspitze obendrauf, und nach dieser Spitze richtet sich der Leistungspreis.

Der GreenHeater hat seine Energie im Winter schon im Speicher. Geladen wird er, wenn Strom da ist und wenig kostet: im Sommer aus der PV-Anlage, am Wochenende, wenn der Betrieb ruht und Strom am Markt besonders günstig ist. Am kalten Tag bezieht der Betrieb nur, was er ohne Heizung auch bezieht.

Zur Einordnung: Eine Wärmepumpe mit Pufferspeicher und Lastmanagement kann einen Teil ihres Bezugs verschieben, an kalten Tagen aber nicht vermeiden. Der GreenHeater hält die Spitze, solange er nicht aus dem Netz nachlädt; ist er kleiner ausgelegt als der Wärmebedarf, heizt der Rest wieder elektrisch.

Netzbezug am kältesten Werktag — Beispiel Gewerbehalle

Gerechnet, nicht gemessen: 11.12. im Normaljahr, Tagesmittel −10,7 °C, Stundenwerte. Gleicher Betrieb, gleiche Wärme — einmal aus der Wärmepumpe, einmal aus dem GreenHeater.

Netzbezug mit Wärmepumpe Netzbezug mit GreenHeater Strom für die Wärmepumpe
40 kW30 kW20 kW10 kW0
0 Uhr6 Uhr12 Uhr18 Uhr24 Uhr

Mittags sinkt der Netzbezug in beiden Fällen, weil die PV-Anlage auf dem Dach auch im Dezember tagsüber Strom liefert. Bei Schnee auf den Modulen oder Hochnebel fällt das weg: Ohne PV-Ertrag von Dezember bis Februar liegt die Jahresspitze bei 39 kW mit GreenHeater gegen 52 kW mit Wärmepumpe — der Abstand bleibt.

28 kWJahresspitze mit GreenHeater
39 kWJahresspitze mit Wärmepumpe
+11 kW39 % mehr Spitzenlast

Im Beispiel kostet die Wärmepumpe rund 390 € im Jahr mehr Leistungsentgelt und zusammen mit dem zusätzlich bezogenen Netzstrom rund 1.600 € mehr Netzentgelt. Energiepreis, Steuern und Umlagen kommen hinzu.

  • Gewerbehalle in Weißwasser, Tagbetrieb, 135.000 kWh Strom im Jahr (Standardlastprofil G1), PV-Anlage 400 kWp.
  • 60.000 kWh Heizwärme im Jahr, verteilt nach der Außentemperatur im Normaljahr des Deutschen Wetterdienstes und über den Tag nach dem Gas-Standardlastprofil.
  • Wärmepumpe: Luft/Wasser, deckt die Wärme allein, Flächenheizung; Wirkungsgrad je nach Außentemperatur (Jahresarbeitszahl 3,2).
  • GreenHeater: 14 XL-Einheiten, geladen nur aus PV-Überschuss, kein Laden aus dem Netz.
  • Netzentgelte der Stadtwerke Weißwasser 2026, Niederspannung mit Lastgangzählung. Stundenwerte; die abgerechnete Viertelstundenspitze liegt in beiden Fällen etwas höher.
Wirtschaftlichkeit

Beispielhafte Rechnung

Wir rechnen auf Basis Ihrer konkreten Umgebung und machen alle Annahmen transparent, sodass Sie die Ergebnisse für Ihren Betrieb selbst nachrechnen können.

Im Beispiel der Gewerbehalle (Diagramm daneben)

Wärmebedarf des Objekts60.000 kWh im Jahr
PV-Strom für Wärmerund 91.000 kWh im Jahr
Baugröße und Anzahl der Einheiten14 XL-Einheiten, je rund 2,5 MWh und 20 kW
Rückzahlungsdauerindividuell — Ihren Fall besprechen
Erweiterung des Netzanschlussesnicht erforderlich — geladen wird nur aus dem PV-Überschuss

Ladestand über ein Jahr — Beispiel Gewerbehalle

Gerechnet, nicht geschätzt. Ladestand bezogen auf die nutzbare Kapazität. 10 % sind die untere Betriebsgrenze, darunter wird nicht entladen. Das Jahr beginnt am 27. Mai, dem ersten Tag ohne Heizbedarf.

Ladestand, Anteil der nutzbaren Kapazität November bis März: 80 % des Heizbedarfs Untere Betriebsgrenze 10 %
100 %75 %50 %25 %0 %
80 % des Heizbedarfs
JunJJulJAugASepSOktONovNDezDJanJFebFMärMAprAMaiM

PV-Strom in den Speicher je Monat, Skala bis 29.500 kWh

Wärmeabgabe an das Gebäude je Monat, gleiche Skala

Ergebnis: Der Heizwärmebedarf ist vollständig gedeckt, das ersetzt rund 67.000 kWh Erdgas im Jahr. Der niedrigste Ladestand im Winter liegt bei 15 %.

Ablauf

Von der Anfrage bis zum laufenden Betrieb

1

Anfrage

Sie schildern das Gebäude und was beheizt werden soll. Wir sagen, welche Angaben noch fehlen.

2

Aufnahme

Termin vor Ort: Wärmebedarf, Dachfläche, Stellfläche, bestehende Technik, Lastgang.

3

Auslegung und Angebot

Baugröße, Wandflächen, Nachweise und ein fundiertes Angebot.

4

Aufstellen und laufen lassen

Lieferung, Aufstellung, Anschluss. Danach ist im Alltag nichts zu bedienen.

Rechnen wir Ihr Objekt durch.

Schicken Sie uns Gebäudeart, Nutzfläche und was Sie über Dach und Wärmebedarf wissen. Den Rest fragen wir ab.

Für Planung und Betrieb

Unterlagen zur Auslegung auf Anfrage.

Fachplanung, Energieberatung und Architektur bekommen von uns die Angaben, die sie für ihre Nachweise brauchen.