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Funktionsprinzip

Eine Heizung, die den Sommer speichert.

Wer im Sommer Strom übrig hat, kann damit im Winter heizen. Der GreenHeater nimmt den Überschuss Ihrer Photovoltaikanlage auf, speichert die Wärme über Monate und gibt sie ab, wenn sie im Gebäude gebraucht wird.

Die laufende Heizrechnung entfällt. Weil geladen wird, wenn lokaler Überschuss vorhanden ist, muss der Stromanschluss nicht mitwachsen. Sie benötigen keine Heizkörper oder Verrohrung.

1 · Laden

Sommerstrom vom eigenen Dach wird im Speicherkern zu Wärme.

2 · Halten

Eine regelbare Isolierung hält die Wärme über Monate im Speicher.

3 · Abgeben

Eine große, niedrig temperierte Wandfläche gibt die Wärme in die Räume.

Einfamilienhaus in drei Ebenen: Dach mit Photovoltaik, Obergeschoss und Erdgeschoss mit der Speichereinheit in der Mitte; beim Scrollen öffnet sich das Haus in seine Ebenen.
Rendering

Ein Gebäude, drei Zustände über das Jahr.

Phase 1 · Sommer
Sommer: Die Photovoltaik lädt den Speicher in der Mitte des Hauses; Wärme gibt er keine ab, sein Füllstand steigt.
Rendering

Die PV-Anlage erzeugt mehr, als im Gebäude gebraucht wird. Der Überschuss geht in den Speicherkern und bleibt dort als Wärme. Abgegeben wird nichts.

Speicherlädt
Wärmeabgabekeine
Ladedauerüber den Sommer, je nach Dachfläche
Phase 2 · Milder Herbsttag
Milder Herbsttag: Die Photovoltaik lädt etwas nach, zugleich gibt der Speicher ein wenig Wärme in die Räume ab.
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Die PV-Anlage liefert noch Überschuss, das Gebäude braucht schon etwas Wärme. Der Speicher lädt und gibt zur selben Zeit ab.

Speicherlädt und gibt ab
Wärmeabgabegering
Ladeleistungje nach PV-Überschuss
Phase 3 · Kalter Wintertag
Kalter Wintertag: Schnee, vom Dach kommt kein Strom; der Speicher gibt kräftig Wärme in die Räume ab, sein Füllstand sinkt.
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Draußen Schnee, drinnen hoher Bedarf. Der Speicher gibt mit hoher Leistung ab. Die Wärme kommt aus einer großen Wandfläche, nicht aus einem Heizkörper.

Speichergibt ab
Wärmeabgabehoch
Abgabeleistungnach Wärmebedarf des Gebäudes

Über das Jahr verschiebt der Speicher Energie.

Wie weit der Speicher trägt, hängt an Dachfläche, Dämmstandard und Wärmebedarf des Gebäudes. Diese drei Größen rechnen wir vor der Auslegung für jedes Objekt einzeln.

Geladen wird nur, wenn es nötig ist. Die Heizperiode zehrt nicht nur vom Sommervorrat. An sonnigen Wintertagen lädt die PV-Anlage nach.

Jahresbeginn im Diagramm27. Mai, erster Tag ohne Heizbedarf, Speicher an der unteren Betriebsgrenze
Heizbedarfan rund 250 Tagen, Mitte September bis Ende Mai; 80 % davon November bis März
Laden im Beispielab Anfang August, voll Ende September

Ladestand über ein Jahr — Beispiel Einfamilienhaus

Gerechnet, nicht geschätzt. Ladestand bezogen auf die nutzbare Kapazität. 10 % sind die untere Betriebsgrenze, darunter wird nicht entladen. Das Jahr beginnt am 27. Mai, dem ersten Tag ohne Heizbedarf.

Ladestand, Anteil der nutzbaren Kapazität November bis März: 80 % des Heizbedarfs Untere Betriebsgrenze 10 %
100 %75 %50 %25 %0 %
80 % des Heizbedarfs
JunJJulJAugASepSOktONovNDezDJanJFebFMärMAprAMaiM

PV-Strom in den Speicher je Monat, Skala bis 2.000 kWh

Wärmeabgabe an das Gebäude je Monat, gleiche Skala

Ergebnis: Der Heizwärmebedarf ist vollständig gedeckt, das ersetzt rund 5.600 kWh Erdgas im Jahr. Der niedrigste Ladestand im Winter liegt bei 15 %.

Der Speicher startet an seiner unteren Betriebsgrenze, füllt sich im Spätsommer und gibt von September bis Mai Wärme ab. An sonnigen Tagen lädt die PV-Anlage auch im Winter nach; im Frühjahr sinkt der Füllstand bis Mai wieder auf die untere Betriebsgrenze. Werte je Gebäude unterschiedlich.

Der Aufbau in fünf Teilen

Speichereinheit im Schnitt, alle Teile zusammen: Speicherkern mit Heizstäben, Isolierung, Vakuumpumpe, Gehäuse und die Wand dahinter; daneben eine Person als Größenmaßstab.
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  1. 1Speicherkern

    Ein Festkörperspeicher, der elektrisch geladen wird und die Wärme aufnimmt. Er steht am Anfang, weil alles andere um ihn herum gebaut wird.

  2. 2Regelbare Isolierung

    Sie legt sich um den Kern und hält die Wärme, solange sie bleiben soll. Zum Heizen wird der Wärmestrom nach außen freigegeben und geregelt.

  3. 3Gehäuse

    Schließt die Einheit ab. Je nach Baugröße steht sie damit zentral im Gebäude oder in einer Wand.

  4. 4Vakuumpumpe

    Das einzige bewegte Teil der Anlage. Sie stellt das Vakuum her, mit dem die Isolierung geregelt wird.

  5. 5Wandfläche

    Große Fläche, niedrige Temperatur: Die Wärme kommt aus der Wand, nicht aus einem Heizkörper. Hier verlässt sie das Gerät.

Für Planung und Energieberatung

Der GreenHeater ist ein saisonaler Wärmespeicher und wird elektrisch geladen. Wir legen ihn gemeinsam mit Ihrer Planung aus und stimmen die erforderlichen Nachweise für Ihr Vorhaben ab. Unterlagen zur Auslegung stellen wir auf Anfrage bereit.

Unterlagen anfragen
Baugrößen

Auf Kapazität optimiert — oder auf hohe Heizleistung.

Das Prinzip bleibt gleich. Der Unterschied liegt darin, wofür sie optimiert sind: Die XL-Einheit speichert viel Energie über lange Zeit, die S-Einheit liefert hohe Heizleistung und lässt sich leicht in die Raumplanung integrieren. Beide lassen sich in einem Objekt kombinieren — etwa eine XL-Einheit für die Grundlast und S-Einheiten je Geschoss.

Wir liefern vorerst zwei Größen, die bedarfsgerecht, auch in Kombination, eingebaut werden können. Weitere Größen sind in Planung.

GreenHeater XL aus Stahl, aufgeschnitten: Heizstäbe von den Anschlüssen im Deckel in den Kern, Isolierung und Vakuumpumpe; daneben eine Person als Größenmaßstab.
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GreenHeater XL

Zentral im Grundriss integriert für ideale Wärmeverteilung im Gebäude. Auf Kapazität ausgelegt: eine Einheit kann große Flächen über die Heizperiode wärmen.

Aufstellfläche1,96 × 2,99 m, Höhe 2,52 m
Gewicht24 t
Speicherkapazität2,5 MWh nutzbar
Ladeleistungbis zu 27 kW, je nach Auslegung
Aufstellungim Gebäude, Platzierung wird in der Planung abgestimmt
Typischer EinsatzHallen, Verwaltung, große Wohngebäude
GreenHeater S aus Stahl, aufgeschnitten: Speicherkern mit Heizstäben, Isolierung und Vakuumpumpe; daneben eine Person als Größenmaßstab.
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GreenHeater S

In die Wand integrierbar und geschossweise setzbar. Auf hohe Heizleistung ausgelegt: Damit lassen sich Bereiche eines Gebäudes unterschiedlich warm halten.

Grundfläche1,30 × 1,50 m, Höhe 2,40 m
Speicherkapazität750 kWh nutzbar
Ladeleistungbis zu 6 kW, je nach Auslegung
Weitere Baugrößenin Planung
Aufstellungim Gebäude, in eine Wand integriert
Typischer EinsatzEigenheim, Büro, Geschosse
Innenraum mit Küchenzeile und Eichenboden, auf der Arbeitsplatte eine Banane; die Heizung steckt in einer verputzten Wandscheibe mit Bogenspiegel und ist nicht zu sehen.
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Die Heizfläche ist Teil der Wand. Kein Heizkörper, keine sichtbare Technik im Raum.

Im Alltag

Eine Wand, keine sichtbare Technik.

Brennstoff, Schornstein, Emissionen im Betriebkeine
Wartung im Alltagkeine Routine
Prüfintervall Vakuumpumpeselten

Häufige Fragen

Was passiert, wenn ein Winter länger kalt bleibt?

Die Auslegung rechnet mit dem Wärmebedarf Ihres Gebäudes und mit Reserve; an sonnigen Wintertagen lädt die PV-Anlage nach.

Wo steht das Gerät?

Die XL-Einheit wird zentral im Gebäude platziert. Die S-Einheiten lassen sich in Trockenbauwände integrieren. Die genaue Platzierung wird im Rahmen der Planung abgestimmt.

Muss ich etwas bedienen?

Nein. Der Speicher lädt, wenn Überschuss anliegt, und gibt ab, wenn das Gebäude Wärme braucht.

Was kostet die Anlage?

Das hängt am Gebäude — an Wärmebedarf, Dachfläche und Einbausituation. Wir rechnen es und schicken Ihnen ein individuelles Angebot.

Weiter mit Ihrem Fall

Das Prinzip bleibt identisch. Was daraus für Sie folgt, hängt am Gebäude — wählen Sie Ihren Weg.