
Die PV-Anlage erzeugt mehr, als im Gebäude gebraucht wird. Der Überschuss geht in den Speicherkern und bleibt dort als Wärme. Abgegeben wird nichts.
Wer im Sommer Strom übrig hat, kann damit im Winter heizen. Der GreenHeater nimmt den Überschuss Ihrer Photovoltaikanlage auf, speichert die Wärme über Monate und gibt sie ab, wenn sie im Gebäude gebraucht wird.
Die laufende Heizrechnung entfällt. Weil geladen wird, wenn lokaler Überschuss vorhanden ist, muss der Stromanschluss nicht mitwachsen. Sie benötigen keine Heizkörper oder Verrohrung.
1 · Laden
Sommerstrom vom eigenen Dach wird im Speicherkern zu Wärme.
2 · Halten
Eine regelbare Isolierung hält die Wärme über Monate im Speicher.
3 · Abgeben
Eine große, niedrig temperierte Wandfläche gibt die Wärme in die Räume.




Die PV-Anlage erzeugt mehr, als im Gebäude gebraucht wird. Der Überschuss geht in den Speicherkern und bleibt dort als Wärme. Abgegeben wird nichts.

Die PV-Anlage liefert noch Überschuss, das Gebäude braucht schon etwas Wärme. Der Speicher lädt und gibt zur selben Zeit ab.

Draußen Schnee, drinnen hoher Bedarf. Der Speicher gibt mit hoher Leistung ab. Die Wärme kommt aus einer großen Wandfläche, nicht aus einem Heizkörper.
Wie weit der Speicher trägt, hängt an Dachfläche, Dämmstandard und Wärmebedarf des Gebäudes. Diese drei Größen rechnen wir vor der Auslegung für jedes Objekt einzeln.
Geladen wird nur, wenn es nötig ist. Die Heizperiode zehrt nicht nur vom Sommervorrat. An sonnigen Wintertagen lädt die PV-Anlage nach.
Ladestand über ein Jahr — Beispiel Einfamilienhaus
Gerechnet, nicht geschätzt. Ladestand bezogen auf die nutzbare Kapazität. 10 % sind die untere Betriebsgrenze, darunter wird nicht entladen. Das Jahr beginnt am 27. Mai, dem ersten Tag ohne Heizbedarf.
PV-Strom in den Speicher je Monat, Skala bis 2.000 kWh
Wärmeabgabe an das Gebäude je Monat, gleiche Skala
Ergebnis: Der Heizwärmebedarf ist vollständig gedeckt, das ersetzt rund 5.600 kWh Erdgas im Jahr. Der niedrigste Ladestand im Winter liegt bei 15 %.
Der Speicher startet an seiner unteren Betriebsgrenze, füllt sich im Spätsommer und gibt von September bis Mai Wärme ab. An sonnigen Tagen lädt die PV-Anlage auch im Winter nach; im Frühjahr sinkt der Füllstand bis Mai wieder auf die untere Betriebsgrenze. Werte je Gebäude unterschiedlich.






























1Speicherkern
Ein Festkörperspeicher, der elektrisch geladen wird und die Wärme aufnimmt. Er steht am Anfang, weil alles andere um ihn herum gebaut wird.
2Regelbare Isolierung
Sie legt sich um den Kern und hält die Wärme, solange sie bleiben soll. Zum Heizen wird der Wärmestrom nach außen freigegeben und geregelt.
3Gehäuse
Schließt die Einheit ab. Je nach Baugröße steht sie damit zentral im Gebäude oder in einer Wand.
4Vakuumpumpe
Das einzige bewegte Teil der Anlage. Sie stellt das Vakuum her, mit dem die Isolierung geregelt wird.
5Wandfläche
Große Fläche, niedrige Temperatur: Die Wärme kommt aus der Wand, nicht aus einem Heizkörper. Hier verlässt sie das Gerät.
Für Planung und Energieberatung
Der GreenHeater ist ein saisonaler Wärmespeicher und wird elektrisch geladen. Wir legen ihn gemeinsam mit Ihrer Planung aus und stimmen die erforderlichen Nachweise für Ihr Vorhaben ab. Unterlagen zur Auslegung stellen wir auf Anfrage bereit.
Unterlagen anfragenDas Prinzip bleibt gleich. Der Unterschied liegt darin, wofür sie optimiert sind: Die XL-Einheit speichert viel Energie über lange Zeit, die S-Einheit liefert hohe Heizleistung und lässt sich leicht in die Raumplanung integrieren. Beide lassen sich in einem Objekt kombinieren — etwa eine XL-Einheit für die Grundlast und S-Einheiten je Geschoss.
Wir liefern vorerst zwei Größen, die bedarfsgerecht, auch in Kombination, eingebaut werden können. Weitere Größen sind in Planung.

Zentral im Grundriss integriert für ideale Wärmeverteilung im Gebäude. Auf Kapazität ausgelegt: eine Einheit kann große Flächen über die Heizperiode wärmen.

In die Wand integrierbar und geschossweise setzbar. Auf hohe Heizleistung ausgelegt: Damit lassen sich Bereiche eines Gebäudes unterschiedlich warm halten.

Die Heizfläche ist Teil der Wand. Kein Heizkörper, keine sichtbare Technik im Raum.
Was passiert, wenn ein Winter länger kalt bleibt?
Die Auslegung rechnet mit dem Wärmebedarf Ihres Gebäudes und mit Reserve; an sonnigen Wintertagen lädt die PV-Anlage nach.
Wo steht das Gerät?
Die XL-Einheit wird zentral im Gebäude platziert. Die S-Einheiten lassen sich in Trockenbauwände integrieren. Die genaue Platzierung wird im Rahmen der Planung abgestimmt.
Muss ich etwas bedienen?
Nein. Der Speicher lädt, wenn Überschuss anliegt, und gibt ab, wenn das Gebäude Wärme braucht.
Was kostet die Anlage?
Das hängt am Gebäude — an Wärmebedarf, Dachfläche und Einbausituation. Wir rechnen es und schicken Ihnen ein individuelles Angebot.